Sonntag, 5. November 2017

Original Goldwaschplatz geschlossen

Original Goldwaschplatz Rauris Bucheben



Die beiden Original Goldwaschplätze in Rauris und Alt Böckstein haben Wintersperre.

Die neue Goldwaschaison beginnt in Rauris mit Ende Mai 2018 und in Alt Böckstein Mitte Juni 2018

Ich danke für Ihren Besuch 2017 und freuen uns auf ein goldenes Wiedersehen 2018

Freitag, 3. November 2017

Auf den Spuren der Goldgräber von Rauris

Infolge der napoleonischen Kriege wurde das Fürsterzbistum Satzburg 1803 aus der kirchlichen Bindung gelöst und verlor seine politische und wirtschaftliche Eigenständigkeit, von der es ein Jahrtausend lang geprägt worden war. Dies betraf insbesondere auch den Bergbau, der bis zu diesem Zeitpunkt unter der Hoheit des Landesherrn gestanden war.


Altes Knappenhaus am Rauriser Goldberg
Von 1803 bis zur endgültigen Eingliederung als österreichische Provinz im Jahre 1816 stand Salzburg abwechselnd unter toskanischer, österreichischer und bayerischer Herrschaft. 


Diese politisch äußerst unruhige und instabile Zeit führte zum weitgehenden Erliegen der wirtschaftlich ohnehin schwer angeschlagenen Bergbaubetriebe.




Mittwoch, 1. November 2017

Goldknappe Rojacher und der Sonnblick


Rojacher und das Sonnblickobservatorium am Goldberg
Spitz Name: Kolm Naz 1844 - 1891

Ignaz Rojacher 1844 - 1891


Ignaz Rojacher und die Wetterwarte auf dem Hohen Sonnblick

Die Meteorologie war in den Achtzigerjahren des 19. Jhdts. noch eine ziemlich junge Wissenschaft. Aber die fortschreitende Entwicklung der Erforschung von Klima und Wetter hat die Erforschung der Vorgänge in den höheren Luftschichten zu einer unabweisbaren Notwendigkeit gemacht.

Gerade zu dieser Zeit wurde der österreichische Meteorologe Julius Hann, der sich mit seinen Untersuchungen über den Föhn, die Meteorologie der Alpengipfel und die Abnahme der Temperatur in der Höhe einen Namen gemacht hatte, vom internationalen Meteorologenkongress in Rom mit dem Referat über die Höhenobservatorien betraut.



Montag, 30. Oktober 2017

Zur Wetterstation am Hohen Sonnblick

Dieser Beitrag wurde verfasst von:
http://www.nachrichten.at


Hohe Sonnblick 3.106 Meter
Bergtour: Auf den Spuren der Bergknappen sind wir auf den Hohen Sonnblick hinaufgestiegen. Oben angekommen liegt der Nationalpark Hohe Tauern zu Füßen. Im Talschluss von Kolm Saigurn am Ende der Mautstraße beim Parkplatz Lenzanger startet die Tour auf den Hohen Sonnblick.

Bequem wandert man auf der Schotterstraße zum Naturfreundehaus, wo der eigentliche Anstieg beginnt. Wasser ist allgegenwärtig hier, es gurgelt und rauscht aus allen Richtungen, und oben liegt auch im Juli noch jede Menge Schnee.


Mittwoch, 25. Oktober 2017

Ignaz Rojacher letzte Knappe am Goldberg

23. April 1844 bis 4. Jänner 1891
Ignaz Rojacher 1844 als Sohn des Bergzimmermannes Iganz Rojacher im Gaisbachtal geboren. 1856 mit zwölfeinhalb Jahren kam er bereits zum Bergbau.


Am hohen Goldberg diente er als „Truhenläufer“. Diese Truhen, gefüllt mit schweren Erzen, rollten auf den „Gestängen“, einer Art hölzernen, später eisernen Geleisen, und mussten durch die oft mehrere hundert Meter langen Stollen geschoben werden.

Dieser körperlich harten Arbeit war der junge Ignaz Rojacher nicht gewachsen, und er machte eine Zimmermannslehre. Später kehrte er als Zimmermann wieder zurück auf den Goldberg, und im Jahre 1870 übernahm er beim Kolm zu Saigurn die Stelle eines provisorischer Waschhutmann umd Werkzimmermann.

Da er einen ebenso geschickten Umgang mit Material wie auch mit Personal zu pflegen wusste, wurde er auserkoren, auf Staatskosten eine Bergakademie in Mittelböhmen zu besuchen.