Mittwoch, 8. Januar 2014

Wo liegt das Gold für den Goldwäscher?

Gold kommt stets als gediegenes Metall vor. Klumpen von Hirsekorn- oder Haselnussgröße sind die aus den Abenteuerfilmen bekannten „Nuggets“. Die Masse des Goldes in den Tauernbächen sind kleine Körner und Flitter.







Sie bilden sich gern nach scharfen Biegungen, hinter Verengungen und vor Inseln. Aus ihnen wird Gold durch „Waschen“ gewonnen.Bäche und Flüsse führen mit dem Sand und Geröll die freigelegten Goldteilchen mit sich. Wegen der großen Schwere (spez. Gewicht 19) setzt sich das Gold sehr viel leichter ab als Sand und andere Mineralien.

Im Laufe eines Gewässers gibt es Stellen, an denen die Strömungsgeschwindigkeit zwar noch kleines Geröll und Sand bewegt, Gold aber bevorzugt liegen bleibt. An solchen Stellen, kommt es zu einer Anreicherung von Gold, man spricht von „Seifen“. Diese sogenannten „Seifen“ sind also die Plätze, die es als Goldwäscher zu finden gilt.

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