Donnerstag, 6. März 2014

Goldwaschscout Theo Huber


Theo ein Rauriser der vom Goldwaschen lebt

Theo, Jahrgang 1953 beginnt ab ca Mitte Mai, täglich um 09:30 Uhr, bis 17:00 Uhr seinen Arbeitstag am Goldwaschplatz Bodenhaus. Es ist der Goldwaschplatz an den Original Schauplätzen des ehemaligen Goldbergbau Hohe Tauern Rauris.



Eingerahmt von 13 Gipfel die über 3000 Meter hoch sind. Dort wo die Hüttwinkelache, den Goldflitter aus der Goldbergruppe ins Tal schwemmt, ist der Goldwaschplatz und Theo's Arbeitsstätte.







Um 09:30 Uhr kommen die ersten Glücksritter um Gold zu suchen und Theo muss die Werkzeuge, wie Schaufel, Goldwaschpfanne, Glasröhrchen (für den gefundenen Goldflitter) und Gummistiefel reinigen und bereit stellen.

Nach Eintreffen der ersten Kursteilnehmer und der Ausgabe der Werkzeuge und Utensilien macht Theo eine theoretische Einführung vor Ort. Diese beschreibt den ehemaligen Knappenalttag am Goldberg, warum man hier echtes Gold waschen kann und wie die Goldwaschpfanne richtig gehandhabt wird.


Nach der theoretischen Einführung geht er sogleich zum praktischen Teil vor Ort, zum Goldwaschen über. Je nach Geschick der Kursteilnehmer erklärt er laufend und in praktischer Ausführung wo und wie man waschen muss, um an das glänzende Metall zu kommen. Der praktische Kurs ist zeitlich nicht beschränkt, daher tauchen immer wieder neue Fragen der Kursteilnehmer zum Goldwaschen auf, die Theo bereitwillig erklärt.

Highlight ist natürlich, wenn sich die ersten Goldfunde bei den Teilnehmer einstellen und im Glanz der Sonne glitzern. Es kann schon sein, dass Theo bei schwierigen Fällen weiterhilft um jeden zu seinem Goldfund zu verhelfen.

Auf Grund des großen Andranges in den Hauptsaisonzeiten ist Theo stark gefordert um den vielen Goldwäschern zu ihrem Glück zu verhelfen. Getränke und Eis gibts als Draufgabe obendrein. Nicht immer ist das Wetter schön, jedoch ein echter Goldsucher achtet nicht auf den Himmel sondern auf seine Goldwaschpfanne um den Goldflitter von Stein und Sand zu trennen.

Auch heißt Regen, neues Goldsandgemisch wird vom Goldberg, durch den Gebirgsbach, nach unten ins Tal befördert und in die Biegungen (Seifen) des Baches geschwemmt. Oft kommt es vor, dass am Ende eines arbeitsreichen Tages, die erfolgreiche Goldsuche am Lagerfeuer mit Ripperl vom Grill gefeiert wird. Hier wird schon einmal das ein oder andere Bier getrunken und über die ehemaligen Goldbergknappen am Berg diskutiert.

Obwohl man meinen könnte, es ist ein schöner Broterwerb in Gottes freier Natur, so steht Theo doch täglich mit den Füßen im eisigen Gebirgsbach, muss Kälte und Regen trotzen und dafür sorgen, dass die erwartungsvollen Neulinge der Goldwäscher-Zunft zu ihren Recht, sprich Goldfund kommen.

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Auf was wir stolz sind:


Wie schon erwähnt, ist Rauris- Bodenhaus, europaweit der einzige Goldwaschplatz an den Original Schauplätzen des ehemaligen Goldberbaues. Bis zu 3000 Knappen (13 bis 15 Jht.) arbeiteten am Hohen Goldberg und schürften 10% des Weltvorkommen an Gold.

Wir waschen kein Gold aus Holzbottichen wie es die anderen Orte zwecks Tourismus-Attraktion vornehmen. Unser Komplettangebot mit 6 Euro pro Person und Kurs sind wahrlich kein teueres Vergnügen. Rauris hat eine nachweisliche Geschichte zum Goldabbau und Goldwaschen.

Freifliegenden Adler und Geier machen unsere Kombination Gold unter Geier so einzigartig in Euroa. Bei uns geht Tradition vor Kommerz. Die Goldteilchen werden direkt vom inneren der Hohen Tauern mittels Bach ins Tal geschwemmt. Dort wäscht Theo Huber - Gold im Tal der Geier.

Es wäre schön Sie zu sehen.

Theo Huber

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