Freitag, 3. März 2017

Die goldene Geschichte des Raurisertal

Noch heute lockt das Abenteuer Goldwaschen an die Ufer der Hüttwinkelache um sich vom Glück als Goldsucher überzeugen zu lassen, dabei umkreist von freifliegenden Greifvögeln wie Bartgeier und Steinadler.


Blick aufs goldene Rauriser Tal
Durch den Goldbergbau in vergangenen Zeiten wurde Rauris auch das güldene Städtchen genannt und ist somit reich an Geschichte und Brauchtum. 

Mit ca. 3000 Einwohnern und 3000 Gästebetten hat das Alpendorf eine gesunde familienfreundliche Touristische Infrastruktur mit Gondelbahnen, Skipisten, Langlaufloipen und Wanderwegen.



Der Ort, der früher Gaisbach hieß und erst später den Namen Rauris, also den Namen des ganzen Tales annahm, hat ein eigenes Wappen: Auf rotem Grund eine weiße Geiß und darunter die Berghämmer auf Goldgrund. Stolze Erinnerung an die vergangenen goldenen Zeiten.

Zahlreiche Spuren des historischen Bergbaus zeigen sich heute noch in wanderbarer Nähe: Dutzende Stollen, teilweise verfallene Knappenhäuser, das Radhaus (2161m), eine Waschanlage, das Bremser-Häusl (2331m) und andere Reste aus der Bergmannszeit sind heute auf dem Rauriser Tauerngold-Rundwanderweg zu sehen. 
  
Der römische Geograph Strabo berichtet: Dass in der Gegend von Aquiläa, bei den Norischen Tauriskern, eine so reiche Goldlagerstätte gefunden wurde, dass wenn einer den Boden nur 2 Fuß tief grub, er sogleich Gold fand. Rauris sitz noch immer auf 120 Tonnen reinen Goldes. Warum es nicht geborgen wird, erfahren sie hier... 

Er berichtete weiter über den Goldrausch römischer Glücksritter in unserem Gebiet. Im Mittelalter trug das Rauriser Goldvorkommen mit einem Zehntel zur Welt-Goldproduktion bei und war das größte Goldabbaugebiet Europas. Gold wurde also seit 2.000 Jahren erfolgreich im innersten Teil des Rauriser Tales gesucht und gefunden.

Die Hochblüte des Goldabbau war vom 14. bis späten 15. Jahrhundert. Bis zu 2000 Gewerken arbeiteten zu diesem Zeitpunkt am Hohen Goldberg in Rauris. Die letzten Bergknappen verließen die Stollen jedoch erst um 1930. 
  
   
Lage und Infrastruktur
Rauris ist ein typisches österreichisches Alpendorf in 950 Meter Seehöhe im Nationalpark Hohe Tauern, des Salzburgerlandes. Obwohl für 2 Saisonen als Tourismusort erschlossen wurde der ursprüngliche natürliche Charakter erhalten und der ländliche Raum gut geschützt. 

Rauris hat ca 3000 Einwohnung und mit 3000 Gästebetten wurde ein angenehme Ausgewogenheit zwischen Gästen und Ansässigen geschaffen. Rauris ist der Fläche von 233,1 km² nach die größte Gemeinde des Landes Salzburg. Die erste Besiedelung erfolgte vor ca 4000 Jahren. Mehr über die Infrastruktur sowie Veranstaltungen der Gemeinde Rauris lesen sie hier...  


Ausnahmestellung von Rauris Europaweit
Bedeutung erlangte das Tal durch den Goldbergbau, der schon 1354 urkundlich belegt ist. Von 1377 bis 1802 hatte Rauris ein eigenes Land- und Berggericht. Der Bergbau erlebte seine Blütezeit im 15. und 16. Jahrhundert. 

Vom Wohlstand dieser Zeit zeugen noch die Gewerkenhäuser mit Kielbogentoren und Erkern. Um 1500 hatte das Tal mehr als 3.000 Bewohner. Das Stollensystem zum Goldabbau ist 133km lang. 12% des weltweiten Goldabbaus wurde damals in Rauris getätigt. 

Rauris gehört zum Nationalpark Hohe Tauern und wurde somit als geschützes Gebiet deklariert. Das Abschlusstal Kolm Saigurn gehört zur Kernzone des Nationalparkes Hohe Tauern und darf daher in seiner Ursprungsform nicht verändert werden. 



Natur, Spaß Vergnügen
295km markierte Wanderwege, 34 Almen, Wasserfälle, Wildbäche, führen durchs Raurisertal und lassen Wanderer die Landschaft genießen. Wildgehege, Steinböcke, Steinadler oder das Krumeltal mit seinen freifliegenden Bartgeiern sind weitere Erlebnisse der besonderen Art.

Aber auch Greifvögelschau, Geier Museum und Geierbeobachtung im Krumeltal bieten außergewöhnliche Erlebnisse. Hüttenabende und Brauchtumsveranstaltungen werden ebenso angeboten. 


Erholung, Entspannung
Frische Bergluft, klares Trinkwasser, ruhige versteckte Plätze lassen die Seele baumeln. Kühe, Ziegen, Pferde auf den grünen Almen versetzten Sie in die Zeit der alten Heimatfilme zurück. 


Sportliche Aktivitäten: 
Skifahren bis in 2.300 Meter Höhe, Langlaufen, Schneeschuhwanderungen, Eisstockschießen, Wandern, Spaziergänge, aber auch Bergsteigen, Eisklettern und Tourenskirouten bieten Spass in der Natur. Alle Wege und Routen sind gesichert und markiert. Im Abschlußtal Kolm Saigurn umragen 13 Dreitausender-Berge den Talboden,  ein imposantes Bild. 


Essen & Trinken 
Einheimische Schmankerl wie Kaspressknödel, Kasnocken, Kaiserschmarn, Braten vom einheimischen Wild zeichnen die Rauriser Küche aus. Die Rauriser Gastronomie serviert größtenteils (Bio) Produkte aus der Region. 


Infrastruktur: 
Arzt, Schulen, Kaufhäuser, Ski- und Wanderbusse, Tourismusverband, Banken, Informationsstellen, historische Gebäude, Kaffeehäuser und vor allem ein genußvolles Gastronomie - Angebot ist in Rauris vorhanden. 

Sehenwürdigkeiten in der Umgebung von Rauris 
Krimmler Wasserfälle, die Großglockner Hochalpenstraße, Gletscherskigebiet Kitsteinhorn, Zeller See, Keltendorf Uttendorf, Burg Hohen Werfen, Festung Hohen Salzburg, Sternwarte Königsleiten, Strom und Eis in Kaprun, Wildpark Ferleiten, Nationalpark Museum in Mittersill sind nur einige der erlebnisreichen Ausflugsmöglichkeiten.

Ein Abenteuer der seltenen Art
Durch seine Ausnahmestellung als ehemaliges Goldgräberdorf, kann Rauris ein Erlebnis der besonderen Art bieten. Das Goldsuchen an den Originalschauplätzen der ehemaligen Goldgräber. Direkt am Naturbach der Hüttwinklache werden Sie unter Anleitung fachkundiger Goldwäscher in die Geheimnisse des Goldwaschens eingeführt. 

Der Weg zum Gold 
Weiters ist eine Wanderung in das ehemalige Goldbergbaugebiet Rauris möglich. Auf einer markierten Wanderroute in der Goldbergruppe besichtigt man die Reste der ehemaligen Knappenhäuser und Goldbauanlagen des 15.Jahrhunderts. 


Es wäre schön Sie bei uns zu sehen

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